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BayZBE Trainingsareal

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BayZBE Trainingsareal

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BayZBE Trainingsareal

Einleitende Worte

Mit der Grundlagenerhebung und Konzeption der Phase II des BayZBE wurde der Grundstein für alle jetzt stattfindenden Bauarbeiten gesetzt. Im November 2021 wurde das Konzept zur Vorlage im Bayerischen Ministerrat sowie im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration durch die Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz der bayerischen Hilfsorganisationen und die Bayerisches Zentrum für Besondere Einsatzlagen gGmbH eingereicht. Nach erfolgter Prüfung wurde es ohne Mängel zur Umsetzung freigegeben.

Seitdem ist viel passiert und aus der Konzeption wird Schritt für Schritt Realität

Im September 2024 war es so weit: Die Erdarbeiten für das neue, hochmoderne Trainingsareal A, am Standort in Windischeschenbach haben begonnen. Auf einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern entsteht bis zum Jahr 2030 eine der modernsten Trainingsstätten für Einsatzkräfte in Europa. Ziel ist es, außergewöhnliche und komplexe Einsatzlagen so realitätsnah wie möglich trainierbar zu machen. Unter sicheren, kontrollierten und zugleich fordernden Bedingungen.

Ein Trainingsareal für besondere Einsatzlagen

Das Bauprojekt ist in zwei große Bauabschnitte unterteilt. Dadurch kann die Fertigstellung stufenweise erfolgen und der Trainingsbetrieb bereits frühzeitig erweitert werden. Das Trainingsgelände wird technisch so ausgestattet, dass an relevanten Punkten Audio- und Videoüberwachung möglich ist. Zusätzlich können Geräusche, Gerüche, Lichteffekte und Sichtbehinderungen in die Simulationen eingebunden werden. Damit entsteht eine Trainingsumgebung, die Einsatzkräfte nicht nur fachlich, sondern auch körperlich und mental fordert.

Verwaltungsgebäude, Fahrzeughalle und Schulungsräume

Ein wichtiger Bestandteil der ersten Bauphase ist der Neubau des Verwaltungsgebäudes mit integrierten Schulungs- und Konferenzräumen und einer Fahrzeughalle. Die hierfür notwendigen Baumaßnahmen haben im Laufe des Jahres 2025 begonnen.

Mit dem Gebäude wird eine zentrale Infrastruktur geschaffen, die Ausbildung, Einsatzvorbereitung, Nachbesprechung und Logistik an einem Ort bündelt. Damit wird das Trainingsareal nicht nur baulich, sondern auch organisatorisch auf die künftigen Anforderungen vorbereitet.

Bahnhof, Gleisanlage und Fußgängerzone

Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Trainingsareals liegt auf der realistischen Abbildung urbaner Einsatzräume. So kann künftig beispielweise in einem Zug mit Gleisabschnitt, Bahnhof und Bahnhofsgebäude trainiert werden. Diese Elemente werden vollständig in das Gelände integriert und gehen nahtlos in den Bereich „Fußgängerzone“ über.

In der Fußgängerzone können verschiedenste Einsatzszenarien auf engem Raum trainiert werden. Die dort befindlichen Kulissengebäude bilden unter anderem Geschäfte. Gleichzeitig dienen sie im rückwärtigen Bereich als Lagerflächen, Technikräume und zentrale Versorgungseinheiten für das gesamte Areal.

Kulissengebäude mit doppelter Funktion

Mit Fertigstellung Mitte vergangenen Jahres, vereint das bestehende Kulissengebäude, das sich Zentral auf der Liegenschaft befindet, Simulationsfläche und zentrale technische Infrastruktur. Untergebracht ist hier unter anderem die Stromzentrale der Liegenschaft A mit Mittelspannungsschaltanlagen, Transformatoren und Schalttechnik.

Trotz geplanter Photovoltaikanlagen auf den Dächern des BayZBE bleibt eine leistungsfähige Energieinfrastruktur unverzichtbar. Moderne Simulationstechnik, Licht-, Ton- und Sicherheitssysteme sowie die technische Versorgung der Trainingsbereiche stellen hohe Anforderungen an die Energieversorgung.

Ein weiteres Kulissengebäude entsteht gegenüber und grenzt an Bahnhof und Gleisanlage an. Auch dort sind Trainingsmöglichkeiten wie Geschäfte mit darüberliegenden Wohnungen vorgesehen. Die Gebäude werden damit zu einem wichtigen Bestandteil einer realitätsnahen urbanen Trainingsumgebung.

Autobahnabschnitt und zerstörte Infrastruktur

Neben urbanen Szenarien wird auf dem neuen Trainingsareal auch ein mehrspuriger Autobahnabschnitt errichtet. Dort können Verkehrsunfälle und Einsatzlagen im Straßenverkehr unter realistischen Bedingungen simuliert werden.

Ein weiterer zentraler Bereich ist das Modul „Zerstörte Infrastruktur“. Es umfasst eine Absturzstelle mit zerstörtem Hubschrauber, einen rund 25 mal 30 Meter großen Trümmerkegel sowie mehrere Trainingsgebäude. Dazu gehören ein Rohbau und ein teilweise eingestürztes mehrgeschossiges Wohnhaus.

Das Trümmerhaus verfügt über einen Vertikalschacht vom Keller bis in das zweite Obergeschoss sowie über einen direkten Anschluss an ein unterirdisches Tunnelsystem. Damit können Einsatzlagen in beschädigten, einsturzgefährdeten oder schwer zugänglichen Gebäuden besonders realitätsnah geübt werden.

Mit dem Tunnelsystem geht es in die Tiefe

Seit Mitte letzten Jahres erstreckt sich unter der Trümmerfläche eines der anspruchsvollsten Trainingsmodule des BayZBE: ein mehr als 80 Meter langes Tunnelsystem auf einer Fläche von rund 20 mal 25 Metern. Es simuliert Kanalisationen und vergleichbare urbane Strukturen des Hoch- und Tiefbaus.

Durch einen Zugang auf der Trümmerfläche gelangen die Einsatzkräfte in die unterirdische Trainingsumgebung. Von dort führen Kriechgänge in den Keller des Trümmerhauses sowie in ein weitläufiges Netz aus Tunneln, Sackgassen und kreisförmigen Elementen. Die Stahlbetonbauteile mit einem Durchmesser von 1,20 Metern sorgen für beengte Bedingungen, die den Einsatzkräften einiges abverlangen.

Absolute Dunkelheit, Orientierung in sich wiederholenden Gängen, abschüssige Bereiche, Wasser, Hindernisse und technische Effekte schaffen eine äußerst realistische Trainingslage. Moderne Audio- und Videotechnik, PTZ- und Bullet-Kameras, Raummikrofone, Lautsprecher sowie olfaktorische Effekte ermöglichen eine intensive Simulation und gleichzeitig eine engmaschige Beobachtung durch das Trainerteam.

Sicherheit steht dabei an erster Stelle. Das Tunnelsystem ist mit Notfalltastern, Audio- und Videotechnik sowie drei Notausgängen über Leitern an die Oberfläche ausgestattet. Im Notfall können Simulationseffekte sofort beendet, das Trainerteam informiert und die Rettungskette aktiviert werden.

Drei Liegenschaften für realitätsnahes Training

Mit der Förderung durch den Freistaat Bayern entsteht in Windischeschenbach bis 2030 eine Trainingsinfrastruktur, die sich auf drei verschiedene Areale verteilt.

Bereits seit 2020 finden regelmäßig Übungen auf der Liegenschaft C am Gewerbepark 7 statt. Die dortige Simulationshalle bietet umfassende Möglichkeiten für unterschiedliche Einsatzszenarien.

Seit 2025 ergänzt die Liegenschaft B das Angebot. Als Multifunktionshaus erweitert sie insbesondere die Möglichkeiten für medizinische, organisatorische und lageabhängige Trainings.

Ein Blick nach vorn

Mit dem neuen Trainingsareal A, den bestehenden und erweiterten Liegenschaften B und C sowie dem modernisierten Fuhrpark entwickelt sich das BayZBE in Windischeschenbach zu einer der modernsten Trainingsinfrastrukturen für besondere Einsatzlagen in Europa.

Die Kombination aus realistischen Kulissen, technischer Immersion, sicherer Trainingssteuerung und vielfältigen Szenarien schafft ideale Voraussetzungen, um Einsatzkräfte bestmöglich auf besondere Einsatzlagen vorzubereiten. Ob Tunnel, Trümmerhaus, Bahnhof, Autobahn oder medizinisches Szenario. Wir bilden Einsatzrealität nicht nur ab, sondern machen sie trainierbar.

Bis 2030 entsteht hier Schritt für Schritt ein Trainingszentrum, das Maßstäbe setzt. Für Einsatzkräfte bedeutet das: noch realistischere Übungen, noch vielseitigere Szenarien und eine noch bessere Vorbereitung auf den Ernstfall. Ab 2027 werden bereits erste Trainings auf dem neuen Trainingsareal durchgeführt.

In den nächsten Wochen gehen wir tiefer ins Detail und zeigen Einblicke in die jeweiligen Module und deren Anwendungsmöglichkeiten. Bleibt gespannt!

Termine für die kommenden Lehrgänge werden regelmäßig unter www.bayzbe.de/termine veröffentlicht. Wir freuen uns darauf, auch künftig zahlreiche Teilnehmende in Windischeschenbach begrüßen zu dürfen.

 

Ein technischer Ausfall im Notruf, gezielte Falschinformationen vor Ort oder manipulierte Infrastruktur: Hybride Bedrohungen verlaufen oft leise, tückisch und unvorhersehbar. 

Wie reagierst du, wenn du plötzlich in so eine Situation kommst als Einsatzkraft? 
Weißt du, was zu tun ist? 🚨

Ab heute starten wir unsere neue Reel-Serie passend zum Lehrgang 
„Hybride Bedrohungen Einsatzkräfte“! 

Wir beleuchten, wie hybride Bedrohungen im Einsatzalltag aussehen, wie ihr Warnsignale frühzeitig erkennt und worauf es im Ernstfall ankommt, um handlungsfähig zu bleiben. 

Schaue jetzt auf unserer Homepage vorbei und checke die Lehrgangstermine aus :
https://www.bayzbe.de/termine/

Folge uns, um keines unserer Videos mehr zu verpassen! 

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Heute stellt sich unsere neue Kollegin Ramona vor. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen ihr auf diesem Wege einen guten Start im neuen Arbeitsumfeld. 
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Hallo, mein Name ist Ramona Klatt, ich bin 39 Jahre alt und unterstütze seit dem 01.10.2026 das BayZBE im Bereich Zentrale Dienste.

Nach jahrelanger Erfahrung im Gesundheitswesen sowie als Teamleitung im ärztlichen Bereitschaftsdienst, bringe ich Organisationstalent für die neue spannende Aufgabe mit. 
Ich freue mich Teil des BayZBE-Teams zu sein!

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Im ersten Teil des Gesprächs mit Dr. Michael Städler gab es bereits viele direkte Einblicke hinter die Kulissen und in den Entstehungsprozess der MAN- Richtlinie. 
 
Teil 2 knüpft nahtlos an diesen Deepdive an. 
Dr. Städler gibt uns noch weitere Infos hinsichtlich Veränderungen in der MAN-RL:
- Was verändert sich in der Rolle des Notarzt, sowie 
- Wie wird die Rolle der Leitstelle beschrieben?

Wir sprechen darüber, wie sich die Fortbildung des öffentlich rechtlichen Rettungsdienstes verändern muss und was es mit Transportprioritäten im Sichtungsprozess auf sich hat. 

Schließlich erhalten  wir einen Blick in die Zukunft von Dr. Michael Städler: 
Was bedeutet Qualitätsmanagement im Kontext MANV?

Am besten selbst reinhören - auf allen gängigen Podcast Plattformen! 

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Volle Fahrt voraus auf unserer Baustelle! 🚀

Die Bauarbeiten für unsere neue Liegenschaft schreiten mit großen Schritten voran. Unser neues Zuhause nimmt Form an und wächst Monat für Monat weiter in die Höhe. Der aktuelle Stand zeigt u. a. Einblicke der künftigen Trainingsmöglichkeiten sowie unser Hauptgebäude.

Wir freuen uns riesig über die rasante Entwicklung und können es kaum erwarten, diesen Meilenstein gemeinsam zu erreichen. 

Seid gespannt auf die nächsten Updates! 

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    Teilnehmerinformationen

    Die Kosten für die Unterkunft belaufen sich je nach Unterbringung zwischen 50,00 € und 80,00 €. Die Abrechnung erfolgt direkt über das Hotel.

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